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Umweltbewusste Verbraucher erwarten mehr vom Produkt

Wie ein Wald in Brasilien dazu beiträgt, Produkte nachhaltig zu vermarkten

Das Bewusstsein für den globalen Klimawandel und die Umweltverschmutzung durch Plastik steigt, und Verbraucher bedenken immer mehr, welchen Einfluss ihr Konsumverhalten auf die Umwelt hat. Sie nutzen ihre Macht, um etwas zu verändern.

Tatsächlich hat eine Studie der führenden Marktforschungsunternehmen Kantar, Europanel und GfK gezeigt, dass 48 % der Verbraucher weltweit von den Herstellern erwarten, dass sie bei der Reduzierung oder Beseitigung von Kunststoffverpackungen in ihrer Lieferkette und am Point of Sale eine Führungsrolle übernehmen.

Darüber hinaus hat eine Studie des New York University Center for Sustainable Business aus dem Jahr 2019 gezeigt, dass Käufer nicht nur sagen, dass sie nachhaltigere Produkte wünschen, sondern diese auch kaufen. Die Studie ergab, dass zwischen 50 und 2013 in den USA 2018 % des Umsatzwachstums bei Verbrauchsgütern des täglichen Bedarfs auf Produkte entfielen, die unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit vermarktet wurden.

Dazu kommt, dass die politische Wende durch das Klimaabkommen der EU voraussichtliche Auswirkungen auf die Industrie haben wird. Das Abkommenl verpflichtet die 27-Staaten, bis 2050 die COXNUMX-Emissionen auf null zu reduzieren. Unternehmen, die das nicht einhalten, riskieren Strafzahlungen.

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"Going green" ist wirtschaftlich

Mehr denn je ist es heute wichtig, umweltfreundliche Lösungen anzubieten, die nicht nur gut für die Umwelt sind, sondern auch den Absatz fördern. Und obwohl die Faserformverpackungen von Hartmann bereits plastikfrei sind, sahen wir die Notwendigkeit, noch weiter zu gehen, um unsere Kunden und die Umwelt besser zu unterstützen.

Deshalb war Hartmann im Jahr 2013 das erste Unternehmen, das klimaneutrale Verpackungen für Eier angeboten hat. Seitdem und bis zum Jahr 2020 haben wir mehr als 14,800 Tonnen CO2 kompensiert. Das ist so, als würde man 3,231 Autos von der Straße nehmen.

Was ist eine klimaneutrale Verpackung?

Klimaneutral - auch Kohlendioxid-neutral oder CO2 -neutral - ist eine Verpackung dann, wenn die genaue Menge des in ihrem Herstellungsprozess freigesetzten CO2 errechnet und dann durch ein Projekt zur CO2-Kompensation ausgeglichen wird. Das kann beispielsweise ein Aufforstungsprojekt sein, dessen Bäume das CO2 aus der Atmosphäre filtern.

Der erste Schritt dabei ist, den Kohlenstoffausstoß weitesgehend zu minimieren. Für Hartmann ist es immer ein zentrales Anliegen gewesen, die Treibhausgasemissionen genauso wie den Energieverbrauch der Produktion niedrig zu halten,
um wirtschaftlich zu bleiben.

Klare Kommunikation

Genauso wie man „Fairtrade“ oder „Bio“ über Etiketten kommuniziert, so sollte das Etikett auch auf eine klimaneutrale Verpackung hinweisen, denn nur so können Verbraucher bewusst einkaufen.

Kunden, die sich für unsere klimaneutrale Verpackung entscheiden, bekommen das Klimaneutral-Logo und eine individuelle ID-Nummer.  

Anhand dieser Nummer können Verbraucher und Einzelhändler online den CO2-Fußabdruck der Verpackung nachvollziehen.

Es ist höchste Zeit

Nachhaltigkeit ist mehr als nur ein Schlagwort. Die Verbraucher er-warten mehr von ihren Produkten. Als Hersteller, Lieferanten oder auch Marken müssen wir uns darauf einstellen.

Indem wir uns gemeinsam für nachhaltige Verpackungslösungen einsetzen, können wir nicht nur dem weltweiten Klimawandel entgegen wirken. Wir können auch das Image unserer Produkte und Marken verbessern und sichern uns damit einen eindeutigen Wettbewerbsvorteil.

Abverkauf steigern

Die klimaneutrale Eierverpackung verhilft Ihnen zu einem Produkt, das sich von anderen Eier-Marken im Einzelhandel unterscheidet und
deshalb attraktiv für die Verbraucher ist.

Torben Rosenkrantz-Theil, CEO of Hartmann, meint: „Viele Handelsketten und Hersteller in der Eier-Branche haben sich bereits für die klimaneutralen Verpackungen von Hartmann entschieden.

Schon heute finden sich einige Millionen unserer klimaneutralen Eierkartons in vielen Ländern Europas und darüber hinaus.

Es freut uns, dass unsere Kunden diese nachhaltige Entwicklung unterstützen, wodurch wir es gemeinsam möglich ge-macht haben mehr als 21,000 Tonnen CO2 in den letzten acht Jahren auszugleichen.

Unsere Anstrengungen, den ökologischen Fußabdruck zu verkleinern, setzen wir 2021 fort. Wir werden uns insbesondere für einen geringeren Energieverbrauch und eine verbesserte Logistik einsetzen, und wir werden in umwelt- und klimafreundliche Technologien investieren.“

Wir kooperieren mit ClimatePartner und dem Projekt Pará in Brasilien

Hartmann hat sich mit ClimatePartner, einem führenden Lösungsanbieter im Klimaschutz für Unternehmen, zusam-mengeschlossen, um klimaneutrale Verpackungen voranzubringen.

Die Reduktion der CO2-Emissionen im Produktionsprozess ist ein großer Schritt auf dem Weg zur Klimaneutralität. Die restlichen Emissionen werden von ClimatePartner kundenindividuell berechnet und durch die Unterstützung zertifizierter
ClimatePartner Projekte ausgeglichen.

Momentan beteiligen wir uns an einem Projekt zum Schutz des Regenwaldes in Pará, Brasilien, Der Wald hat eine Fläche von über 86,000 Hektar und kann 145,000 Tonnen CO2 pro Jahr speichern.

Das Projekt hilft außerdem:

• neue Beschäftigungsmöglichkeiten durch nachhaltigen Anbau und Verkauf von Açaí zu schaffen
• die Biodiversität zu erhalten und ein stark gefährdetes Ökosystem zu schützen
• neue Nahrungsquellen bereitzustellen (Aquarien, Gemüsegärten)

Neben Pará gibt es weitere Projekte zum Ausgleich von COXNUMX- Emissionen. Alle entsprechen internationalen Standards.


Mehr erfahren Sie unter climatepartner.com

22 Juni 2021
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